Garagentreffen in Melle 2023 - Ein Rückblick in laufenden Bildern

Video 1

von Jens Meggeneder

Video 2

von Imke Riemann-Knoth

Video 3

von Peter Knoth

10. Meller Garagentreffen

Text: Hanno Kaufmann

Dieses Jahr jährte es sich nun zum 10. Male, und jedes Jahr fanden sich mehr Clubfreunde auf dem schönen Anwesen ein. Entsprechend groß war auch in diesem Jahr die Nachfrage. Bereits am Jahresanfang hatten sich schon viele Enthusiasten bei Antje Zogbaum angemeldet, die bereits 10 Wochen vor Beginn

des Treffens eine Warteliste eingerichtet hatte. Mit 62 Wagen war die maximale Aufnahmekapazität der „Kleinen Hauswiese“ erreicht. Richtig in Szene

gesetzt wurden die Fahrzeuge – wie in jedem Jahr – durch auf der Rasenfläche markierte Stellflächen, die auch einen gebührenden Abstand zwischen den

Wagen gewährleisten. Die Tatsache, dass Zogbaums die Mühen der kompletten Organisation und die komplette Abwicklung jedes Jahr in Eigenregie

durchführen legt die Vermutung nahe, dass nette Gäste (und interessante Autos) bei Zogbaums immer willkommen sind.

Die Teilnehmer kamen wieder aus allen Regionen Deutschlands, aus Leipzig, München, Stuttgart, dem Rheinland, Hamburg, Brandenburg,

Schleswig Holstein, Berlin und … und … und letztlich konnten alle 62 Wagen perfekt eingewiesen werden. Angefangen von den Vorkriegsmodellen bis zu den

aktuellen Modellen war nahezu die komplette Modellpalette von Rolls-Royce und Bentley vertreten. So reiste u.a. Michael Pockrand mit seinem HP20

an, Robert Braun mit seinem grandiosen Phantom III Landaulet und Florian Schneider mit seinem top restaurierten Silver Dawn.

Dazu die vielen Silver Shadow oder die Silver Cloud I bis III oder die Bentleys S I bis III der 60er Jahre.

Daneben etliche wunderschöne Corniche und Corniche DHC, sogar zwei Rolls-Royce Carmargue – je von Ulli Schwaderlapp und Jens Meggeneder, oder

Bentley Bentaya oder Bentley GTC oder dieser phantastische gelb-schwarze Phantom DHC von unserem Berliner Clubfreund Dr. Nowka und dazwischen auch

ein schöner roter Ferrari, und … und …

Nach dem Einparken wurde jeder mit einem Glas eines gut gekühlten Proseccos begrü.t. Nach ausgiebigem Prosecco-Empfang wartete schon das frisch

zubereitete „British Breakfast“. Life zubereitet und direkt aus der Pfanne gab es: frische mushrooms, baked tomatos, hot beans, fried bacon, sausages,

scrambled eggs and natürlich die „eggs sunny-side up“ auch „fried eggs“ (auf dem Kontinent auch als Spiegeleier bekannt) sowie Käse, Butter and Toast.

Vom Meisterkoch Karsten Stockmann und seinem Team wurde für uns alles ganz frisch zubereitet. Nicht ohne Stolz bemerkte Herr Stockmann, dass alle Produkte von Höfen aus der nahen Umgebung stammen.

An dieser Stelle vielen Dank an das perfekte und eingespielte Team von „Karstens Kochwerkstatt“. Dazu gab es Tee oder Kaffee nach Belieben aus den

über 125 schönen Kaffeebechern mit unterschiedlichsten Aufdrucken, die der Hausherr in vielen Jahren angesammelt hat. Natürlich fehlten auch

nicht alkoholfreies Bier, Säfte und Wasser, zu Beginn für den Enthusiasten-Nachwuchs und später für die Fahrer.

Als Besonderheit zu diesem 10 jährigen Jubiläum spendierte Familie Zogbaum uns als Highlight die „Hardy Menne Dixieland Band“ aus Bochum. Diese vier Herren spielten den ganzen Tag mit großer Hingabe wunderbaren Dixieland und Swing der Zwanziger und Dreißiger Jahre.

Immer wieder ein Ohrenschmaus und genau der passende musikalische Background zu unseren prächtigen Wagen in diesem schönen Ambiente.

Alle saßen in der duftenden Blütenpracht der Rhododendren an mit einem großen Union Jack geschmückten und natürlich frischen Pfingstrosen

dekorierten Tischen – nomen est omen! Die Sonne strahlte am wolkenlosen Himmel, das reichhaltige British Breakfast mundete vorzüglich und auch der

Gesprächsstoff ging nicht aus, denn viele hatten sich länger nicht mehr gesehen. Nach dem kräftigen Br itish Breakfast folgte Zogbaum´s „same procedure as every year“: herbeigezaubert wurden 20 ganz frische klassische „Meller Erdbeerkuchen“, also mit Vanillepudding unter den Erdbeeren und Schlagsahne. Dazu der Hinweis: „diese Erdbeeren waren gestern noch dort hinten auf dem Feld!“

Zwischendurch galt es immer wieder sich auch mal zu bewegen und wieder den großen Wagenpark in Augenschein zu nehmen. Auch wollte man gern mal

nachzusehen, wer dieses Jahr neu dazugekommen ist. Wenn man so manches Fahrzeug schon kannte, konnte man sich doch wieder an dem schönen Anblick

erfreuen, vergleichen oder sich mit den Besitzern über die technischen Details austauschen. Wer noch mehr Historie und technische Details über alle

RR & B Modelle erfahren möchte, dem empfehle ich die Webseite: www.rrab.de unseres Rolls-Royce und Bentley Historikers Klaus-Josef Roßfeldt.

Selbst dort und besonders zwischen den tollen Vorkriegswagen sorgte sehr stilvoll die „Hardy Mennes Dixieland Band“ mit ihrem flotten Swing

der „Goldenen Zwanziger Jahre“ für allerbeste Unterhaltung. In einer netten Danksagung würdigte der Chairman, Dr. Klaus Konopitzky dieses 10 Jährige Engagement der Familie Zogbaum sowie die tolle Küche und … und …, verbunden mit der großen Bitte um Fortsetzung dieses von vielen, über die Jahre so lieb

gewordenen Pfingstbrauches.

Erst am späten Nachmittag machten sich die ersten auf den Heimweg während die letzten noch auf der Terrasse ihren „sundowner“ genossen.

Den ganzen Beitrag inklusive zahlreicher Fotos lesen Sie im aktuellen Clubmagazin.


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